Blaustein - Unterbau (MOC)
Für die Burg Blaustein gibt es keine explizite Basisplatte oder Basiskonstruktion. Entweder man stellt sie direkt auf einem Tisch, Regal, anderer Platten oder manchmal auch auf unterschiedlich große Klemmbaustein-Grundplatten.
Meine Lösung orientiert sich am modularen Landschaftssystem von Bluebrixx , wurde jedoch an die speziellen Anforderungen der Burg angepasst.
Grundlegendes:
Meine Burg ist bis einschließlich Schildwerk ausgebaut. Die Festungsspitzen gefallen mir nicht und die werde ich auch nicht dazubauen. Die Palisaden habe ich vollständig entfernt. Das hat vor allem Platzgründe. Außerdem gefallen mir die Palisaden nicht, auch wenn sie historisch vielleicht richtig wären. Sie erinnern mich zu sehr an ein Western-Fort. Die beiden Anschlussstellen der Palisaden an den Burgberg und die Mauern habe ich entsprechend angepasst.
er Unterbau der Burg basiert auf einem Raster von 16x16 Noppen statt auf 32 x 32 Noppen. Das ermöglicht es, effizienter mit dem vorhandenem Platz umzugehen. Da 16 ein exakter Teiler von 32 ist, bleibt das System dennoch vollständig mit den 32 x 32 Modulen kompatibel.
Die Idee zum Layout des Unterbaus stammt von einem Post auf Facebook von Marcus Bartel. Er hat 9 Stk. der normalen "dünnen" Baseplates verwendet, darauf die Aufnahmen für die Burg gebaut und Tiles verwendet die den ungefähren Umfang des Burgberges markieren.
Daraus habe ich ein 16 × 16-Noppen-Raster abgeleitet. Die Stützkonstruktion der Burg steht dabei auf einem zentralen Mittelteil. Rundherum kommen die Seitenteile. Auf diesen Seitenteilen ist der Umriss der vier Basisblöcke aus der Hurde-Erweiterung mit Tiles ausgelegt. Nachdem die Burg auf den Mittelteil aufgesetzt wurde, liegen die Basisblöcke nicht mehr direkt auf dem Untergrund, sondern auf den Tiles der Seitenteile des neuen Unterbaus auf.
Um Aufbau, Transport und spätere Erweiterungen zu erleichtern, besteht der Unterbau aus fünf separaten Modulen: Mittelteil (64 x 48 Noppen), Hinterteil (64 x 16 Noppen), Seitenteil links (64 x 16 Noppen), Seitenteil rechts (64 x 16 Noppen), Vorderteil (64 x 32 Noppen).
Die Baureihenfolge des Unterbaus samt der daraufliegenden Burg ist daher:
1. Mittelteil vorbereiten
Die Burg steht normalerweise auf Stützen auf dem Untergrund. Für diese 11 Stützen gibt es passgenaue Aufnahmen auf dem Mittelteil, in denen die gesamte Burg eingesetzt werden kann. Zwei der elf Aufnahmen unterscheiden sich leicht von den übrigen, um ausreichen Platz für die Stützkonstruktion zu schaffen. In der vorderen rechten Ecke des Mittelteils befindet sich ein kleiner Bereich, der wie die Seitenteile ausgeführt ist, da hier später ein Teil eines Basisblocks aufliegt.
2. Basisblöcke entfernen
Die vier Basisblöcke, welche mit der Hurde-Erweiterung die Burg um vier Noppen angehoben haben, werden von der Burg abgenommen.
3. Basisblöcke modifizieren
Der vordere und der hintere Basisblock müssen auf ihrer Rückseite leicht angepasst werden, da sie sonst mit Teilen des Unterbaus kollidieren würden.
4. Burg aufsetzen
Die Burg wird vorsichtig auf den Mittelteil aufgesetzt. Dabei müssen die elf Stützen der Burg in die vorgesehenen Aufnahmen sanft einrasten.
5. Seitenteile des Unterbaus anbauen
Die vier Seitenteile werden in der Reihenfolge hinten, links, rechts und vorne mit Pins am und Mittelteil und untereinander befestigt.
6. Basisblöcke wieder montieren
Die vier Basisblöcke werden wieder an ihre ursprüngliche Position geschoben. Dabei gleiten sie über die Tiles der Seitenteile. Die Basisblöcke werden wieder mit den Ball-Joints miteinander verbunden.